
Köki ist ein Junge im Kindergartenalter. Seine Freunde heißen Ball und
Birne. Ball ist bunt, immer fröhlich und stets in Action. Er
springt überall herum, ist impulsiv und lässt sich nicht ruhig stellen.
Birne ist gemütlicher und bedächtiger, aber auch gründlicher. Sie
denkt lieber erst mal nach, bevor sie etwas macht und hinterfragt alles.
Birne isst gerne gesundes Essen in Ruhe und braucht immer ein bisschen
Anlaufzeit, ehe sie sich bewegt.
Die Geschichte von Köki, Ball und
Birne beginnt ...
Köki ist neu in der Stadt. Papa
hat eine andere Arbeit gefunden und deshalb sind sie umgezogen. In der
neuen Stadt hat er noch keine Freunde. Die anderen Kinder in der Straße
sind noch in den Sommerferien. Oft ist es für ihn daher ein bisschen
langweilig. Aber - hat er wirklich keine Freunde? Doch natürlich, Köki,
sei nicht traurig, Du hast doch uns – schau mal: Ich bin’s Ball – und
ich bin auch da – huhu, ich bin‘s, Birne. Dann wird es ernst: an einem
schönen Sommertag hat Köki seinen ersten Tag im Kindergarten. Ganz viele
Kinder, und er kennt kein einziges von ihnen. Damit er sich besser
fühlt, fragt er seine Mama: „Darf ich Ball und Birne mitnehmen?“ Mama
sagt, „Ja, klar.“ und schon fühlt er sich viel besser.
Er umklammert die Hand seiner Mutter und hat sich Ball und Birne fest
unter den Arm geklemmt. Nun muss er seiner Mama „Tschüs“ sagen und sich
in den Kreis setzen. Die anderen Kinder möchten wissen, wie er heißt.
„Köki“, sagt Köki ganz leise, und dann fasst er allen Mut zusammen und
ergänzt: „Das sind meine Freunde Ball und Birne! Die passen auf mich auf
und achten darauf, dass es mir immer gut geht.“ „Wie denn?“ fragt ein
Kind neugierig. „Na ja, dass ich immer ordentlich angezogen bin, dass
ich groß und stark werde und ...“ „Wie das denn?“ will das nächste Kind
wissen....
Und dann packt Köki aus....
Auf
dem Präventionskongress NRW, der am 1. und 2. März 2012 in Köln
stattgefunden hat, wurde ein Workshop durchgeführt, der sich mit dem
Projekt Ball und Birne für
Tagesmütter beschäftigt hat.